Laub mit dem Rechen zu entfernen, ist mühsam. Einfacher geht es mit dem Laubsauger.

Ein Saugrohr, ein Motor und ein Fangsack sind seine wesentlichen Bestandteile. Das Saugrohr dient zum Aufsammeln des Laubs. Der Motor generiert eine Art Unterdruck, die im Saugrohr die Saugwirkung entfacht. Die Saugleistung von guten Geräten liegt zwischen 8 und 15 qm/Minute. Der Fangkorb nimmt das Laub nach dem Aufsammeln auf. Kurz bevor er voll ist, wird der Fangkorb geleert und das darin enthaltene Laub entsorgt.

Laubsauger sind mit verschiedenen Antrieben zu haben

Diese Motortypen stehen zur Wahl:

  • Benzinmotor (Zwei- oder Viertakter)
  • Elektromotor mit Akkubetrieb
  • Elektromotor mit Netzanschluss

Der Benzinmotor benötigt kein Netzkabel. Er ist somit für große Flächen geeignet. Allerdings ist er ziemlich laut. Umweltfreundlicher ist der Elektromotor. Im Netzbetrieb ist allerdings die Saugfläche aufgrund des Kabels begrenzt. Außerdem stört das Kabel vielfach bei der Arbeit, da es stets mitgeführt werden muss. Bei einem Gerät mit Akku sind diese Nachteile nicht vorhanden. Jedoch können viele Akkugeräte nicht länger als eine viertel Stunde am Stück betrieben werden und sind somit wiederum nur für kleine Flächen geeignet.

In Abhängigkeit vom Typ werden Laubsauger entweder auf dem Rücken getragen oder an ein Fahrzeug angeschlossen.

Manche Laubsauger verfügen über einen Häcksler. Er zerkleinert das Laub, noch bevor es in den Fangkorb gelangt. Laubschnitzel lassen sich dichter packen als ganze Blätter. Der Vorteil: Bei einem Gerät mit Häcksler muss der Fangkorb seltener geleert werden. Außerdem verrottet das gehäckselte Laub schneller und ist somit für den Komposthaufen besser geeignet.

Viele Laubsauger sind auch als Laubbläser einsetzbar. In dieser Betriebsart wird das Laub nicht aufgesaugt, sondern mithilfe ausströmender Luft an einen bestimmten Ort (z. B. unter Büsche) geblasen.

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